Die Stromschiene
eine Alternative zur konventionellen Fahrleitung
Die Stromschiene ist platzsparend...
...robust und gut leitend...
..mit 250 km/h befahrbar...
... auch im Freien anwendbar.
1984 nahm Furrer+Frey das Konzept der Stromschiene wieder auf. Bereits 1890 waren in Baltimore (USA) Bahnanlagen mit Stromschienen ausgerüstet worden. In Japan standen neuere Versionen seit 1968 in Betrieb. In Deutschland wurden selbsttragende Kupferprofile an Deckenisolatoren verlegt. Alle diese Lösungen litten unter Schwachpunkten. Entweder waren sie zu materialintensiv oder die Stromabnahme liess zu wünschen übrig.
Furrer+Frey hat das Trägerprofil, das einen normalen Fahrdraht nach EN 50149 aufnimmt, ständig weiter entwickelt.
Das nun in seiner dritten Generation angebotene Stromschienenprofil aus Aluminium ist leicht, erlaubt verhältnismässig grosse Stützpunktabstände, bietet einen grossen elektrischen Querschnitt von ca. 1'300 mm² Kupferäquivalent und erlaubt ein zügiges Einlegen und Auswechseln des Fahrdrahtes.
Die Furrer+Frey Stromschiene kann in bestehende Fahrleitungsabschnitte eingebaut werden. Mit dem Federbalken ist ein weicher Übergang des Fahrdrahtes vom Kettenwerk in die Stromschiene möglich. Der Federbalken, das Inline-Horn - so heisst das Übergangselement zwischen zwei Stromschienenabschnitten - und weitere Bauteile sind patentiert.
Seit 1984 liegen störungsfreie Betriebserfahrungen vor. Rund hundert Tunnel und achtzig Depots und Brücken wurden weltweit mit der Furrer+Frey Stromschiene elektrifiziert. Davon werden Streckenabschnitte mit bis zu 200 km/h befahren.
1996 hat das Eisenbahnbundesamt in Bonn die Stromschiene als erstes ausländisches Fahrleitungssystem in Deutschland für 140 km/h zugelassen. Das Bundesamt für Verkehr BAV hat 2004 die schweizweite Zulassung für 160 km/h erteilt. Das Eisenbahn Cert EBC erteilte 2004 das Zertifikat für Interoperabilität für 250 km/h.
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Stromschiene im Depot - wegschwenkbar
Auf Baustellen, abschnittweise wegnehmbar
Nachdem die Stromschiene ursprünglich für die Elektrifizierung enger Tunnel entwickelt worden war, wird sie nun auch andernorts wegen der hohen Zuverlässigkeit und der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten eingesetzt.
Namentlich für die Elektrifikation von Klapp-, Dreh- und Hubbrücken, von Werkstätten und Depots und bei Baustellen haben sich interessante Einsatzmöglichkeiten ergeben.
Furrer+Frey plant und baut solche Anlagen in der Schweiz und im Ausland und liefert dazu auch die notwendigen Steuerungen mit den entsprechenden Verriegelungen.